Der Interessenverband Chemnitzer Maschinenbau e.V. (ICM) wurde am 15. April 1992 von 10 Unternehmen und Einrichtungen gegründet. Die Zielstellung des Verbandes war die Erhaltung der Kernsubstanz des in der Region Chemnitz konzentrierten Maschinenbaus durch verstärkte Aktivitäten zur Produkt- und Prozessinnovation.
Der sich bis heute vollzogene Strukturwandel in der Industrie - von Großbetrieben und Kombinaten hin zu kleinen und mittelständischen Unternehmen (KMU) - war u. a. begleitet von einer extremen Reduzierung der Fertigungstiefe, der Ausgliederung industrienaher Dienstleistungen und einem dramatischen Abbau der Beschäftigten.
In den vergangenen Jahren haben wir durch unsere zielorientierte Forschungsarbeit für den regionalen und überregionalen Maschinen- und Anlagenbau zur Weiterentwicklung in den Bereichen der Produkt- und Prozessinnovation beigetragen. Durch die enge und vor allem gemeinsame Zusammenarbeit mit den Industrieunternehmen und den wissenschaftlichen Institutionen, wie den Technischen Universitäten in Chemnitz - Dresden - Freiberg und den Fachhochschulen in Mittweida und Zwickau hat sich der ICM zu einer anerkannten privaten Forschungseinrichtung entwickelt.
Zur zielstrebigen Fortführung der Forschungstätigkeit für Industrie und Praxis erfolgte im Oktober 2009 die Gründung des
ICM - Institut Chemnitzer Maschinen- und Anlagenbau e.V.
als folgerichtige Weiterentwicklung der bisherigen Arbeit des ICM als Interessenverband Chemnitzer Maschinenbau e.V.
Die Veröffentlichung und Namensänderung in "Institut Chemnitzer Maschinen- und Anlagenbau e.V." erfolgte am 13.11.2009.
Entsprechend der notwendigen Satzungsänderung zum ICM - Institut Chemnitzer Maschinen- und Anlagenbau e.V. ist das Institut gemäß der behördlichen Bestätigungen gemeinnützig und legt diesbezüglich sein Hauptaugenmerk auf folgende Ziele:
- Erarbeitung der allgemeinen wissenschaftlichen Grundlagen für die Forschungsgebiete
- Sondermaschinenbau
- Anlagenbau
- Umwelttechnik
- Energietechnik
- sowie für weitere Gebiete nach entsprechendem Entwicklungsbedarf
in den Haupttechnikfeldern Produktinnovation und Prozessinnovation.
Förderung von Forschung und Entwicklung zur Produktinnovation:
- Baugruppen- und Produktentwicklung unter Integration neuer Werkstoffe (Leichtbau- und Verbundwerkstoffe)
- Verfahren
- I- und K-Techniken
- Adaptronik
- FEM-Analysen und Optimierung von Baugruppen
Förderung von Forschung und Entwicklung zur Prozessinnovation:
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Netzwerkentwicklung zwischen Unternehmen zur Kompetenzerweiterung, auch branchenübergreifend
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Technologieentwicklung (Fertigungs-, Montage- und Produktionssystem-planung, Fabrikplanung und -betrieb)
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Ergonomie in der Produktentwicklung und Prozeßgestaltung
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umwelt- und ressourcenschonende Produktion
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rationelle Energieanwendung und Nutzung von Solar-, Wind- und Biogasanlagen zur Energieerzeugung
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Organisationsentwicklung (Logistik, Managementtechniken, Personalentwicklung)
sowie Transfer in den genannten Gebieten.
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Initiierung, Leitung und Bearbeitung von Forschungsverbund- u. Einzelprojekten
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Verbreitung neuer wissenschaftlicher Erkenntnisse durch Informationsveranstaltungen, Tagungen, Kongresse und Veröffentlichungen
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Pflege der Verbindung mit in- und ausländischen Organisationen und Institutionen gleicher oder ähnlicher Zielsetzung
Auf unserer neu zu gestaltenden Website werden wir Ihnen unser Institut und das Leistungsspektrum näher vorstellen, Ihnen einen Einblick in unsere Arbeit geben und möchten Sie gleichzeitig auch anregen, uns und damit unsere einheimische Wirtschaft in Ihren Ideen für eine erfolgsorientierte Wissenschafts- und Wirtschaftsentwicklung zu unterstützen.
Für Ihr Verständnis, dass die Neugestaltung unserer Website erst etwas zeitversetzt zur Verfügung steht, bedanken wir uns.

